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Start in die Beschichtungstechnologie

Mit der Errichtung einer eigenen Beschichtungsanlage in Lauenförde und dem damit verbundenen Einstieg in die Vakuum-Beschichtung im Jahr 1979 hob sich Interpane technologisch von den "nur" isolierglaserzeugenden Konkurrenten im mittelständischen Bereich ab und reduzierte den Abstand zur glastechnischen Kompetenz der Großindustrie. Aus Lauenförde wurden fortan die Partnerbetriebe und Abnehmer in ganz Deutschland mit beschichtetem Isolierglas beliefert.

Gleichzeitig wurde am Stammsitz eine eigene Entwicklungs- und Beratungsgesellschaft (E & B) gegründet. Durch deren Forschungsarbeit und Trendsuche wuchs Interpane zum Impulsgeber in der Glastechnologie heran und geht bis heute mit neuen Entwicklungen immer wieder an die Grenzen des physikalisch Machbaren.

Der Erfolg, der sich mit dem in Lauenförde beschichteten Isolierglas (damals unter dem etwas altbackenen Markennamen INTERTHERM PLUS) einstellte, und die steigende Nachfrage am Markt machten Anfang der achtziger Jahre eine zweite Beschichtungsanlage erforderlich, die in Süddeutschland errichtet wurde: Interpane Plattling wurde im Jahr 1980 eingeweiht und war das erste deutsche Unternehmen, das ganze Bandmaße (6,00 m x 3,21 m) im Vakuum-Verfahren beschichtete. 

 Interpane Lauenfoerde

Beschichtungsanlage in Lauenförde