One Coleman Street, London

Gläserner Kristall im Herzen Londons

 

Kein Stahlteil wie das andere, jede Glasscheibe anders geneigt / Sonnenschutz optimiert Raumklima

Wie ein großer Kristall, im historischen Zentrum Londons – das neunstöckige Bürogebäude an der One Coleman Street beeindruckt mit seiner glasbetonten, individuellen Fassade. Jede der an den Kanten gestuften Sonnenschutzglas-Scheiben ist in einem anderen Winkel geneigt und als Structural Glazing ohne sichtbare Halterung durch Verkleben an der Rahmenkonstruktion befestigt. Keines der „Fertigbau“-Stahlteile wird mehr als sechsmal verwendet. Trotz der Variationen sorgen die geometrischen Formen als Gesamtheit für räumliche Symmetrie. Auch in technischer Hinsicht erfüllt das Bauwerk höchste Ansprüche: 3.000 Quadratmeter Sonnenschutzglas (ipasol neutral 68/37) lassen viel Tageslicht ins Gebäude, verhindern ein Aufheizen der Büroräume bei hoher Sonneneinstrahlung und schützen durch eine effektive Wärmedämmung vor dem Auskühlen an kalten Tagen.

Genau 425 weiße, skulpturähnliche „Fertigbauteile“ und 3.000 Quadratmeter Sonnenschutzglas sind in dem ungewöhnlichen Bürogebäude des Bauherren Union Investment Real Estate AG an der One Coleman Street, im Finanzzentrum Londons verarbeitet.

Fertigbauteile sollen häufig die Baukosten gering halten – die Architekten von David Walker Architects nutzen das System hingegen für die Erzeugung ihrer stählernen „Skulpturen“ mit farbneutraler Sonnenschutz-Verglasung (ipasol neutral 68/37), um eine einzigartige, kristallartige Optik zu erzeugen. Keine Form wird mehr als sechsmal wiederholt und durch Drehung der Bauteile in verschiedene Winkel ergibt sich die optische Vielfalt der Fassade.

Auch die Büroräume wirken durch glatte weiße Flächen und die farbneutrale Verglasung wie das Innere eines Kristalls. Der transparente Werkstoff ermöglicht nicht nur eine „Rundum-Aussicht“ in das historische Londoner Finanzzentrum, sondern auch von Tageslicht durchflutete Räume – das reduziert den Bedarf an künstlichem Licht und steigert das Wohlbefinden.

Symbiose von Ästhetik und Technik

Das Gebäude ist nicht nur besonders ästhetisch, sondern auch in technischer Hinsicht beispielhaft. Das harmonische Fassadenbild entsteht durch Structural Glazing: Eine mechanische und von außen sichtbare Halterung der einzelnen Glasscheiben entfällt. Stattdessen wurden sie an allen vier Seiten auf die Rahmenkonstruktion geklebt. Sonnenschutzglas (ipasol neutral 68/37) von Interpane verhindert, dass sich die Büroräume im Sommer zu stark aufheizen, ohne dabei die Lichtdurchlässigkeit übermäßig einzuschränken:

- Herausragende Eigenschaft des Glases ist die Selektivität von S = 1,84. Das ist für ein farbneutrales Glas ein Wert nahe dem physikalisch Machbaren. Die hohe Lichtdurchlässigkeit (tL = 68 %) führt zu hellen Räumen und der g-Wert (37 Prozent nach EN 410) ist für Londoner Wetterverhältnisse niedrig genug. 

- Ideales Raumklima entsteht durch die hauchdünne Beschichtung auf der Innenseite der Außenscheibe; sie selektiert die einfallenden Sonnenstrahlen. Während langwellige Wärmestrahlen zum großen Teil reflektiert werden, passieren kurzwellige (sichtbares Sonnenlicht) die Schicht relativ ungehindert. Der besonders niedrige Lichtreflexionsgrad nach außen (10 % nach EN 410) minimiert Spiegeleffekte.

- Der niedrige Ug-Wert (1,1 W/m²K nach EN 673) sorgt für eine effektive Wärmedämmung. So senken die energetischen Eigenschaften des Sonnenschutzglases die Betriebskosten, schonen die Umwelt und unterstützen durch viel Tageslicht und geringe Reflexion das Wohlbefinden der Versicherungsangestellten.

Bestechende Optik und herausragende Funktionen: Das Sonnenschutzglas ipasol schützt vor sommerlicher Hitze, dämmt bei Kälte und lässt viel Licht in die Räume. Foto: Interpane

Ein Gebäude wie aus Kristall, bestehend aus 425 individuellen Stahl-Fertigbauteilen und farbneutralem ipasol neutral 68/37. Foto: Interpane

Ein modernes Oval im Londoner Finanzviertel: David Walker Architects planten das Bürogebäude mit einzigartigem Design und modernsten energetischen Funktionen. Foto: Interpane