Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Sonderschau der glasstec

Zur glasstec 2018 in Düsseldorf stellte AGC Interpane zahlreiche Produkte vor, die ganz im Zeichen der architektonischen Individualität stehen – so auch auf der „Glass Technology Live“, der Innovationsschau der Messe: Eine neue Generation von Vakuum-Isoliergläsern und Explosionsschutz auf Dünnglasbasis. 

Das neue Vakuum-Isolierglas (VIG) von AGC zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Uneingeschränkte Sicht ohne sichtbare Evakuierungsöffnungen. Es wird wie normales Isolierglas verbaut und verfügt über eine geringe Gesamtdicke, die für Standardanwendungen zehn Millimeter beträgt. Möglich ist aber auch ein noch dünnerer Aufbau von nur sechs Millimetern, der vorzugsweise in historischen Gebäuden zum Einsatz kommt. Der Ug-Wert des Gesamtbauteils beträgt 0,7 W/(m²K), in Kürze sind 0,4 W/(m²K) angestrebt. Die Tageslichttransmission, verglichen mit einer herkömmlichen Dreifachverglasung mit zwei Low-E-Schichten, ist um rund 15 Prozent höher. Der solare Energieeintrag steigt sogar um rund 30 Prozent, was in den kalten Wintermonaten die Heizkosten erheblich senkt. Sogar der Schallschutz verbessert sich um durchschnittlich 3 Dezibel (RW + Ctr nach EN 12758). AGC zeigte ferner ein neues Explosionsschutzglas auf Basis des Dünnglases „Falcon“, ein für das chemische Vorspannen geeignetes Aluminiumsilikat-Dünnglas. Es bietet die gleiche Leistung wie herkömmliches explosionshemmendes Verbundglas, aber mit erheblich dünneren Aufbauten. Die mechanische Festigkeit des Glases ist fünfmal stärker als thermisch vorgespanntes Kalknatronglas und es erzeugt keine optischen Verzerrungen. 

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Explosionsschutzglas mit Falcon-Technologie erzielt erheblich höhere Leistungen mit deutlich dünneren Aufbauten.
Foto: AGC Glass Europe

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Das neue Vakuumisolierglas von AGC: Einen Schritt weiter in die Zukunft.
Foto: AGC Glass Europe